Statuten der Musikkapelle Schabs

 

Artikel 1

Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „Musikkapelle Schabs“, ist von unbegrenzter Dauer und hat seinen Sitz in I-39040 Natz- Schabs, Schabs, Peter-Kemenater-Straße.

 

 

Artikel 2

Zweck des Vereins

Der Verein setzt sich zur Aufgabe gute Blasmusik und Kameradschaft zu pflegen. Der Verein hat gemeinnützigen Charakter, die Mitglieder leisten ihre Mitarbeit ehrenamtlich. Die Tätigkeit des Vereins ist unpolitisch und ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Sämtliche Einnahmen, Überschüsse aus Konzert- und Festveranstaltungen und Beiträge von öffentlichen und privaten Körperschaften oder Personen werden ausschließlich für die Deckung von Spesen und Investitionen für die Gewährleistung der statutarisch festgelegten Tätigkeit des Vereins verwendet. Die Verteilung von finanziellen Überschüssen, des Vereinsvermögens oder von Rücklagen an die Mitglieder ist ausdrücklich ausgeschlossen.

 

Der Verein kann als gesamte Kapelle, Jugendkapelle, Böhmische oder in verschiedenen kleineren Formationen in der Öffentlichkeit auftreten.

Der Vereinszweck soll erreicht werden durch:

a) regelmäßige Probentätigkeit;

b) Heranbildung von Jungmusikanten;

c) regelmäßige Konzerttätigkeit im Heimatort;

d) Mitwirkung bei Festen und Feiern der Ortsgemeinschaft Schabs und Aicha und der Gemeinde;

e) Veranstaltung von Musikfesten und gesellige Veranstaltungen;

f) Bereitstellung eines geeigneten Probelokales;

g) Pflege der Kameradschaft unter den Mitgliedern;

h) Teilnahme an in- und ausländischen Musikfesten und Wertungsspielen;

i) Werbung für die Musik durch Konzerte, Vorträge u. dgl.

k) Zusammenarbeit mit anderen kulturellen Vereinigungen und Einrichtungen des Ortes und des Landes.

 

 

Artikel 3

Vereinsvermögen

Die notwendigen Geldmittel zur Erreichung der Vereinsaufgaben werden aufgebracht durch:

a) Einnahmen aus eigenen Veranstaltungen;

b) Beiträge der Gemeinde, der Fraktionsverwaltung oder andere Körperschaften;

c) Geld- oder Sachwerten, die aus Spenden, Schenkungen usw. der Bevölkerung hervorgehen.

 

 

Artikel 4

Mitglieder

Mitglied können all jene werden, welche über die musikalische Eignung verfügen und zur Erfüllung des Vereinszweckes beitragen wollen.

Die Musikkapelle besteht aus:

a) ausübenden Mitgliedern:

Die ausübenden Mitglieder setzen sich aus den Musikanten, den Marketenderinnen und dem Fähnrich zusammen.

b) Ehrenmitgliedern:

Sie werden von der Jahreshauptversammlung auf Grund ihrer Verdienste für den Verein ernannt.

Die Aufgaben der Marketenderinnen und des Fähnrichs sind:

a) sie müssen auf Wunsch der Musikkapelle bei Ausrückungen anwesend sein;

b) bei Veranstaltungen (Festen, Bällen, Sammlungen, usw.) mitwirken.

 

Die Mitgliedschaft im Verein ist streng persönlich und kann nicht an Dritte abgetreten werden. Zeitlich begrenzte Mitgliedschaften sind nicht zulässig.

 

 

Artikel 5

Aufnahme von Mitgliedern

Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt durch den Vereinsvorstand, der die Aufnahme unter Angaben von Gründen ablehnen kann. Die Aufnahme eines Mitgliedes kann nur nach regelmäßiger Mitwirkung in der Kapelle von mindestens drei Monaten erfolgen. Der Aufnahmebeschluss wird der Kapelle bei einer Vollprobe unter Überreichung einer Mitgliedskarte an das aufgenommene neue Mitglied bekanntgegeben.

Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt durch die Jahreshauptversammlung.

Jungmusikanten dürfen nur nach bestandener Prüfung des JMLA (Jungmusiker-Leistungsabzeichens) in „Bronze“ aufgenommen werden. Der Ausschuss hat jedoch die Möglichkeit in Dringlichkeitsfällen Ausnahmen zu gewähren.

 

 

Artikel 6

Rechte und Pflichten

Ordentliche Mitglieder sind verpflichtet, an den Proben, Konzerten und anderen Ausrückungen des Vereins teilzunehmen, hierzu pünktlich zu erscheinen, Kameradschaft zu halten und den Kapellmeister in seinen musikalischen Bestrebungen tatkräftig zu unterstützen. Sie haben das Ansehen des Vereins und des Musikanten überhaupt jederzeit zu wahren und die ihnen vom Verein anvertrauten Instrumente, Noten, Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände in sauberem und gutem Zustand zu erhalten.

Jedes Mitglied hat in der Jahreshauptversammlung aktives und passives Stimmrecht.

Ehrenmitglieder haben in der Jahreshauptversammlung passives Stimmrecht (kandidieren). Sie haben auch aktives Stimmrecht (wählen), solange sie in der Kapelle aktiv tätig sind oder eine Funktion ausüben.

Alle Mitglieder erbringen ihre Leistungen ehrenamtlich.

 

 

Artikel 7

Instrument, Tracht und Notenmaterial

Der Musikant ist ferner verpflichtet, das ihm zur Benützung übergebene Musikinstrument in tadellosen Zustand zu halten. Er kann für selbstverschuldete Beschädigungen oder Verlust des Instrumentes persönlich haftbar gemacht werden. Dasselbe gilt auch für übergebene Trachtenstücke, sowie für alle, der Musikkapelle gehörenden Gegenstände, die von Mitgliedern zur Verwaltung, Verwahrung oder Benutzung übernommen werden. Die Musikkapelle ihrerseits stellt im Rahmen ihrer Möglichkeiten, den Musikanten und Musikschüler ein geeignetes Instrument zur Verfügung zu stellen.

 

 

Artikel 8

Tätigkeit bei anderen Kapellen

Jeder Musikant kann außerhalb der Musikkapelle auch anderen Kapellen aushelfen, muss dafür aber die Erlaubnis des Obmannes oder des Kapellmeisters einholen, ohne diese darf weder das Instrument noch die Tracht benutzt werden.

 

 

Artikel 9

Austritt - Ausschluss von Mitgliedern

Das Ausscheiden von Mitgliedern erfolgt:

a) freiwillig, durch schriftliche Erklärung;

b) durch Ausschluss, wenn sich ein Mitglied wiederholt gegen die Satzungen oder gegen die Kameradschaft vergangen hat, die Beschlüsse der Jahreshauptversammlung oder des Vereinsvorstandes missachtet oder das Ansehen oder die Interessen des Vereines schädigt. Der Ausschluss wird vom Ausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen. Das betroffene Mitglied kann dagegen innerhalb von acht Tagen an die Jahreshauptversammlung rekurrieren, die darüber endgültig beschließt. Der Rekurs hat keine aufschiebende Wirkung.

 

 

Artikel 10

Die Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

a) Die Jahreshauptversammlung

b) Der Ausschuss

c) Der Aufsichtsrat

 

 

Artikel 10.1

Die Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung ist die Versammlung aller stimmberechtigten Mitglieder des Vereins. Sie ist alljährlich vom Vereinsobmann an einem vom Ausschuss zu bestimmenden Tag, mindestens acht Tage vorher, unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen.

Die Jahreshauptversammlung ist bei satzungsgemäßer Einberufung bei Anwesenheit mehr als der Hälfte der Mitglieder beschlussfähig.

In zweiter Einberufung ist die Beschlussfähigkeit bei jeder Anzahl der erschienenen Mitglieder gegeben.

Eine außerordentliche Jahreshauptversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt.

Die Jahreshauptversammlung beschließt im Allgemeinen mit einfacher Stimmenmehrheit der gültigen Stimmen, Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Beschlüsse über Abänderung der Vereinsstatuten können nur gefasst werden, wenn dies auf der Tagesordnung ist, mindestens Dreiviertel aller Mitglieder anwesend sind und mehr als die Hälfte der anwesenden Mitglieder dafür stimmen.

Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer eigens hierzu einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung beschlossen werden. Der Beschluss erfordert eine Dreiviertelmehrheit aller Mitglieder.

Wahlen sind mit Stimmzetteln durchzuführen auf Grund eines Wahlvorschlages, den der scheidende Ausschuss der Versammlung vor Beginn des Wahlganges zu unterbreiten hat. Durch Handerheben oder Zuruf können Wahlen nur durchgeführt werden, wenn dies von einem Mitglied beantragt wird und dagegen kein Widerspruch erfolgt. Fallen auf zwei Kandidaten gleichviel Stimmen, wird eine Stichwahl durchgeführt.

 

 

Artikel 10.2

Aufgaben der Jahreshauptversammlung

Die Aufgaben der Jahreshauptversammlung sind:

a) Entgegennahme und Genehmigung der Tätigkeitsberichte des Obmanns und der Sachverwalter

b) Entgegennahme und Genehmigung des Jahresabschlussrechnung, des Berichtes der Rechnungsrevisoren und Entlastung des Kassiers;

c) Ernennung von Ehrenmitgliedern;

d) Wahl des Ausschusses, des Aufsichtsrates und der Kassarevisoren;

e) Beschlussfassung über alle jene Angelegenheiten, die vom Ausschuss auf die Tagesordnung gesetzt werden;

f) Genehmigung und Änderung der Statuten.

 

 

Artikel 10.3

Der Ausschuss

Der Ausschuss besteht aus folgenden Funktionären:

a) Obmann

b) Obmann-Stellvertreter

c) Kapellmeister

d) Kapellmeister-Stellvertreter

e) Stabführer

f) Schriftführer

g) Kassier

h) Archivar

i) Zeugwart

j) Trachten- und Instrumentenwart

k) Jugendleiter

l) Medienreferent

Die Mitglieder des Ausschusses, mit Ausnahme des Kapellmeisters, werden von der ordentlichen Jahreshauptversammlung gewählt, bleiben drei Jahre im Amt und sind wieder wählbar. Sie üben ihre Funktion ehrenamtlich aus, haben jedoch Anspruch auf Ersatz der ihnen in Ausübung ihrer Tätigkeit für den Verein entstehenden Unkosten.

Der Kapellmeister wird vom Ausschuss auf unbestimmte Zeit verpflichtet. Er hat im Ausschuss beratende Funktion. Die Verpflichtung als Kapellmeister bewirkt nicht die Mitgliedschaft im Verein. Wird das Amt des Kapellmeisters von einem Mitglied ehrenamtlich ausgeübt, so bleiben Mitgliedschaft sowie Rechte und Pflichten gemäß Art. 6 des vorliegenden Statuts unberührt, andernfalls wird die Mitgliedschaft für die Dauer der Verpflichtung als Kapellmeister ruhend gestellt.

Im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens eines Ausschussmitgliedes ist der Obmann berechtigt, aus den Reihen der Mitglieder einen Ersatz bis zur nächsten Jahreshauptversammlung zu berufen. Bei Rücktritt des Obmanns müssen Neuwahlen durchgeführt werden.

Der Ausschuss wird vom Obmann einberufen, so oft er dies für notwendig hält, möglichst fünf Tage vorher und unter Bekanntgabe der Tagesordnung.

Die Beschlüsse des Ausschusses haben Gültigkeit, bei Anwesenheit des Obmannes oder seines Stellvertreters und wenn wenigstens ein Mitglied über der Hälfte der bestehenden Ausschussmitglieder daran teilnehmen. Beschlüsse werden durch Stimmenmehrheit genehmigt. Im Falle von Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 

 

Artikel 10.4

Aufgaben des Ausschusses

Die Aufgaben des Ausschusses sind:

a) die Organisation des Vereinsbetriebes;

b) Veranstaltung von Aufführungen, Musikfesten, geselligen Zusammenkünften;

c) die Verwaltung des Vereinsvermögens;

d) Verpflichtung eines Kapellmeisters;

e) Festsetzung des Termins der Jahreshauptversammlungen;

f) die Durchführung aller Maßnahmen, die der Führung des Vereins dienlich sind;

g) die Kontaktaufnahme mit Behörden und Körperschaften zwecks Erlangung von Beiträgen und Unterstützungen für die Durchführung der Vereinstätigkeit;

h) jede Initiative, die dem Vereinszweck, dem Ansehen des Vereins oder der Werbung für den Verein dienlich ist.

i) Die Erstellung einer jährlichen, der Hauptversammlung vorzulegenden Jahresabschlussrechnung und eines Tätigkeitsberichtes.

 

 

Artikel 10.5

Die Funktionäre des Ausschusses

Der Obmann

Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereins und Vertritt den Verein nach außen. Er führt bei allen Versammlungen den Vorsitz und sorgt für die Einhaltung der Beschlüsse der Vereinsorgane. Der Obmann hat die Oberaufsicht über das Vereinsvermögen und über die Organisation aller Vereinsaktivitäten. Um in das Amt gewählt werden zu können muss das Mitglied volljährig sein.

 

Der Obmann-Stellvertreter

Der Obmann-Stellvertreter vertritt den Obmann bei dessen Verhinderung. Insbesondere obliegt dem Obmann-Stellvertreter die Entlastung des Obmanns bei der Organisation von Festen und Konzerten.

 

Der Kapellmeister

Die Aufgabe des Kapellmeisters besteht in der musikalischen Leitung der Musikkapelle. Ihm obliegt auch die Zusammenstellung des Programms der öffentlichen Aufführungen. Der Kapellmeister sorgt für die erfolgreiche Disziplin bei den Proben und bei öffentlichen Konzerten, für pünktlichen und regelmäßigen Probenbesuch der ausübenden Mitglieder; er gibt dem Obmann bzw. dem Ausschuss Nachricht über allfällige Bedürfnisse, sowie über Mängel technischer und disziplinärer Art, in welcher Aufgabe er vom Ausschuss unterstützt wird.

 

Der Kapellmeister-Stellvertreter

Der Kapellmeister-Stellvertreter vertritt den Kapellmeister bei dessen Verhinderung. Er ist verantwortlich für die musikalische Organisation der Jugendkapelle, Spiel in kleinen Gruppen oder auch der gesamten Kapelle bei kleineren Auftritten.

 

Der Stabführer

Der Stabführer ist verantwortlich für die Musik in Bewegung. Vom Stabführer werden die Marschierproben einberufen und durchgeführt. Des Weiteren trägt er die Verantwortung für die Organisation der Marketenderinnen, des Fähnrichs und der Fahnenabordnungen.

 

Der Kassier

Der Kassier verwahrt und verzeichnet alle Eingänge, welche zugunsten der Musikkapelle eingezahlt werden; er hinterlegt dieselben genau nach Anweisung des Ausschusses, zahlt und verbucht jene Summen, welche laut Anweisung des Ausschusses eine Verpflichtung der Musikkapelle darstellen, er fertigt Gesuche für Beiträge jeglicher Art an und gibt jederzeit über Verlangen des Ausschusses, jedoch wenigstens einmal im Jahr einen Rechenschaftsbericht. Der Kassier ist für alle durch Selbstverschulden verursachten Unregelmäßigkeiten in der Kassagebarung der Musikkapelle gegenüber persönlich verantwortlich und haftbar. Um in das Amt gewählt werden zu können muss das Mitglied volljährig sein.

 

Der Schriftführer

Der Schriftführer führt das Protokoll der Jahreshauptversammlung, sowie jene der Ausschusssitzungen; er erledigt die Vereinskorrespondenz, führt das Mitgliederverzeichnis und erledigt sämtliche, der Kapelle betreffenden und vom Ausschuss ihm zugewiesenen Aufgaben schriftlicher Art. Die Aufgabe des Schriftführers besteht auch darin den Obmann auf die Fälligkeit von Ehrungen, Ständchen und Auftritte bei Begräbnissen aufmerksam zu machen.

 

Der Archivar

Die Aufgabe des Archivars ist die Verwahrung und die gewissenhafte Instandhaltung des Notenmaterials, sowie des Archivs. Die Anlegung eines Notenverzeichnisses, eventuell geliehener oder verliehener Musikalien. Noten dürfen ausschließlich nur im Einverständnis des Kapellmeisters oder des Obmanns verliehen werden und sind im Verzeichnis entsprechend zu vermerken. Das Führen des Archivs besteht in der Sammlung und Dokumentation von Bildmaterial und relevanten Schriftstücken und Zeitdokumenten, welche den Verein betreffen.

 

Der Zeugwart

Dem Zeugwart obliegt die Aufgabe alle Gegenstände (mit Ausnahme der Instrumente und Trachten) zu überwachen. Bei Verleihungen von Gegenständen muss die Genehmigung des Ausschusses, in Dringlichkeitsfällen jene des Obmannes eingeholt werden. Weiters ist er für alle Immobilien des Vereins zuständig und muss für deren Sauberkeit und Instandhaltung Sorge tragen. Zudem ist er für die Versorgung des Probelokals mit Getränken zuständig.

 

Der Trachten- und Instrumentenwart

Er ist dafür verantwortlich, dass die Instrumente in gutem Zustand gehalten werden und führt Buch über Aus – und Rückgabe von Instrumenten. Größere Reparaturen und Neuanschaffungen sind vom Ausschuss zu genehmigen. Weiters obliegt ihm die Kontrolle für Neuanschaffungen und Änderungen von Trachten, wobei jedoch der Ausschuss in Kenntnis zu setzen ist. Er sorgt dafür, dass die Trachten in gutem Zustand ausgegeben bzw. zurückgegeben werden und führt darüber Buch. Bei der Jahreshauptversammlung gibt er einen kurzen Bericht über seine Tätigkeit.

 

Der Jugendleiter

Dem Jugendleiter obliegt die Werbung Jugendlicher für den Verein und die Betreuung derselben. Während der Ausbildung und auch nach deren Eintritt in die Musikkapelle bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, insbesondere auch bei Ausflügen und Reisen der Musikkapelle übernimmt er das Amt als Vertreter der Eltern. Der Jugendleiter trägt die organisatorische Verantwortung für alle Auftritte der Jugendkapelle. Um in das Amt gewählt werden zu können muss das Mitglied volljährig sein.

 

Der Medienreferent

Der Medienreferent hat die Aufgabe sich selbstständig um die Präsentation des Vereins in den Medien und in der Öffentlichkeit zu kümmern. Er trägt des Weiteren die Verantwortung für alle Veröffentlichungen und Werbeaktionen des Vereins. Der Medienreferent hat auch die Aufgabe die Präsentation des Vereins im Internet zu verwalten und zu aktualisieren.

 

 

Artikel 10.6

Der Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich aus vier Mitgliedern zusammen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates werden von der ordentlichen Jahreshauptversammlung gewählt, bleiben drei Jahre im Amt und sind wieder wählbar. Sie üben ihre Funktion ehrenamtlich aus.

Die Wahl in den Aufsichtsrat bewirkt nicht die Mitgliedschaft im Verein. Aufsichtsratsmitglieder haben deshalb auch keinen Anspruch auf Ehrungen, Ständchen u. dgl. Im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens eines Aufsichtsratsmitgliedes ist der Obmann berechtigt, einen Ersatzmann bis zur nächsten Jahreshauptversammlung zu berufen.

Der Aufsichtsrat tagt nur auf Antrag des Ausschusses oder wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt. Aufsichtsratsmitglieder können jedoch zu den Ausschusssitzungen eingeladen werden. Sie üben dabei lediglich eine beratende Funktion aus.

Den Vorsitz wählen die Aufsichtsratsmitglieder aus ihren Reihen. Die Beschlüsse des Aufsichtsrates haben Gültigkeit, wenn wenigstens ein Mitglied über der Hälfte der bestehenden Aufsichtsratsmitglieder daran teilnehmen. Beschlüsse werden durch Stimmenmehrheit genehmigt. Bei Stimmengleichheit gelten Anträge als abgelehnt.

 

 

Artikel 10.7

Die Aufgaben des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat überwacht die Tätigkeit des Ausschusses um bspw. Misswirtschaft oder eigennütziges Fehlverhalten zu unterbinden oder aufzudecken.

Der Aufsichtsrat hat neben seiner Kontrolltätigkeit auch eine Beratungsfunktion für den Ausschuss und kann als Schiedsgerichts bei eventuellen Streitfällen in der Kapelle Entscheidungen herbeiführen.

 

 

Artikel 10.8

Die Kassarevisoren

Die beiden Kassarevisoren werden von der ordentlichen Jahreshauptversammlung gewählt, bleiben drei Jahre im Amt und sind wieder wählbar. Sie üben ihre Funktion ehrenamtlich aus.

Die Wahl als Kassarevisor bewirkt nicht die Mitgliedschaft im Verein. Kassarevisoren haben deshalb auch keinen Anspruch auf Ehrungen, Ständchen u. dgl.

Im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens eines Kassarevisors ist der Obmann berechtigt, einen Ersatzmann bis zur nächsten Jahreshauptversammlung zu berufen.

 

 

Artikel 10.9

Die Aufgaben der Kassarevisoren

Die Kassarevisoren kontrollieren die Tätigkeit des Kassiers. Im Besonderen prüfen sie die Korrektheit der Jahresabschlussrechnung und geben der Jahreshauptversammlung eine Empfehlung zu dessen Genehmigung oder Ablehnung.

 

 

Artikel 11

Begräbnisse

Die gesamte Musikkapelle nimmt in folgenden Fällen unentgeltlich an Begräbnissen teil:

a) im Todesfall von aktiven Mitgliedern oder von Mitgliedern, welche aus Gesundheitsgründen aus der Musikkapelle ausgeschieden und innerhalb kurzer Zeit verstorben sind, nimmt die gesamte Musikkapelle mit Kranz und Fahne teil;

b) im Todesfall vom Pfarrer der Pfarrgemeinde Schabs-Aicha und von ehemaligen Pfarrern (Schabs-Aicha);

c) im Todesfall von Priestern aus der Pfarrgemeinde Schabs-Aicha;

d) im Todesfall des Bürgermeisters, eines Alt-Bürgermeisters oder eines Ehrenbürgers der Gemeinde Natz-Schabs;

e) im Todesfall eines Ehrenmitgliedes, ehemaliger Obmänner und Kapellmeister;

f) im Todesfall des Lebenspartners, Kinder und Eltern eines ausübenden Mitgliedes oder eines Ehrenmitglieds;

g) im Todesfall von ehemaligen Mitgliedern, welche mindestens 10 Jahre aktiv bei der Musikkapelle tätig waren;

h) im Todesfall von aktiven Aufsichtsräten und Kassarevisoren ;

 

Bei allen Begräbnissen in Schabs und Aicha spielt auf Anfrage der Hinterbliebenen eine Bläsergruppe.

 

Bei allen Begräbnissen, welche außerhalb von Schabs und Aicha stattfinden, entscheidet der Ausschuss über eine Teilnahme.

 

 

Artikel 12

Ständchen

Die Musikkapelle Schabs bringt in folgenden Fällen unentgeltliche Ständchen:

a) bei Hochzeiten von aktiven Mitgliedern;

b) zum 60. Geburtstag und jeweils die fünf darauffolgenden Jahre von ausübenden Mitgliedern und Ehrenmitgliedern;

c) zum 60. Geburtstag und jeweils die zehn darauffolgenden Jahre von ehemaligen Mitgliedern mit 25 aktiven Jahren;

d) zu runden Geburtstagen des Bürgermeisters und des Pfarrers.

 

Bei Ständchen außerhalb von Schabs und Aicha, entscheidet der Ausschuss über das Erbringen.

 

 

Artikel 13

Ehrungen

Der Verein beantragt für seine Mitglieder folgende vom VERBAND DER SÜDTIROLER MUSIKKAPELLEN vorgesehenen Verdienstabzeichen:

a) Verbandabzeichen in Bronze für 15 Jahre Tätigkeit in der Kapelle,

b) Verbandsabzeichen in Silber für 25 Jahre Tätigkeit in der Kapelle,

c) Verbandsabzeichen kleines Gold für 40 Jahre Tätigkeit,

d) Verbandsabzeichen großes Gold für 50 Jahre Tätigkeit,

e) Verbandsverdienstabzeichen in Silber für 10jährige Tätigkeit als Obmann oder Kapellmeister,

f) Verbandsverdienstabzeichen in Gold für 20jährige Tätigkeit als Obmann oder Kapellmeister,

g) Verbandsverdienstabzeichen in Silber für 15jährige Tätigkeit als Ausschussmitglied, gleich in welcher Funktion.

 

Die Ehrungen erfolgen beim Frühjahrskonzert oder bei ähnlichen offiziellen Anlässen und werden durch den Obmann oder durch einen Verbands- oder Bezirksfunktionär überreicht. Berücksichtigung beim Errechnen der benötigten Jahre finden auch die Jahre in anderen Kapellen.

 

 

Artikel 14

Auflösung des Vereins

Im Falle einer freiwilligen Auflösung des Vereines bestimmt die Hauptversammlung zugleich über die Art der Vermögensliquidation, wobei beschlossen werden kann, dass das gesamte Vereinsinventar oder bestimmte Teile davon einer öffentlichen oder privaten Körperschaft zu treuen Händen übergeben werden bis zu einer eventuellen Wiedergründung einer Musikkapelle im Gebiet von Schabs-Aicha. Sonst ernennt sie einen oder mehrere Liquidatoren.

Sollte eine Wieder- oder Neugründung einer Musikkapelle im Gebiet von Schabs-Aicha innerhalb von zehn Jahren nicht erfolgen, ist das gesamte Vereinsvermögen einem Verein mit ähnlicher Zielsetzung zuzuweisen.

 

 

Artikel 15

Geschlechtsneutrale Bezeichnung

Soweit in diesen Statuten personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form verwendet werden, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

 

 

 

Artikel 16

Die vorliegenden Statuten setzen die bisher geltenden außer Kraft.

 

 

Die vorliegende Fassung wurde einstimmig am 20.01.2013 genehmigt.

 

 

Schabs, am 20. Januar 2013